ACHTUNG: Das Mitbringen von alkoholischen Getränken ist untersagt

Veranstalter:
ESV Münster

Veranstaltungsort:
Sporthalle Hiltrup Mitte, Bodelschwinghstraße

Spielregeln:
WFLV / FLVW – Bestimmungen für Hallenspiele und Turniere
Die Regeln stehen unten im Anschluss der Durchführungsbestimmungen

Teilnehmer:
17 Mannschaften
Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe erreichen die Endrunde. In der Endrunde qualifizieren sich die ersten beiden Mannschaften für das Halbfinale.

Spielzeit:
Vorrunde: 1×10 Minuten
Endrunde: 1×12 Minuten

Spieltage:
Vorrunde: 23.01.16
Endrunde: 24.01.16

Gleichstand:
Bei Gleichstand wird in folgender Reihenfolge entschieden:
Tordifferenz, geschossene Tore, direkter Vergleich, 9 Meter Schießen.
Diese Regelung gilt auch für die Qualifikationsrunde.

Startgeld:
Das Startgeld von 20 Euro müssen die Vereine am ersten Turniertag bei der Turnierleitung bezahlen.

Spielberechtigung:
Es dürfen nur Spieler mit einer gültigen Spielberechtigung eingesetzt werden.
Die Spielerpässe sind der Turnierleitung bei Abgabe des Spielberichts vorzulegen.
Für Vereine die mit zwei Mannschaften antreten gilt:
Es dürfen in der unteren Mannschaft des Vereins nur die Spielerinnen eingesetzt werden, die auch im Freiluftwettbewerb zum Kader der Zweitvertretung zählen. Neuzugänge sind natürlich ausgenommen. Spielerinnen, die in den letzten vier Spielen vor der Winterpause mehr als einen Einsatz für die Erstvertretung hatten, sind nicht für die Zweitvertretung spielberechtigt.
Ebenso dürfen die Spielerinnen des Vereins während des gesamten Turniers nur für eine Mannschaft eingesetzt werden.
Für den UFC Münster:
Es dürfen nur Spielerinnen eingesetzt werden, die in der laufenden Saison für keinen Verein aus dem Kreis 24 ein Pflichtspiel bestritten haben.
Bei Vergehen werden die Spiele für den Gegner gewertet.
Für die Einhaltung der Regel sind die Vereine verantwortlich. Die Turnierleitung hat jedoch die Berechtigung, die Einhaltung der Regel zu überprüfen.

Preise:
1. Platz: Geldpreis + Volksbank Wanderpokal + Pokal
2. Platz: Geldpreis + Pokal
3. Platz: Geldpreis + Pokal
4. Platz: Geldpreis + Pokal

Auszüge der neuen HALLENSPIELORDNUNG

Gespielt wird nach den offiziellen Bestimmungen des
WFLV/FLVW

Anzahl der Spieler:
Eine Mannschaft besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart. Hat eine
Mannschaft mehr als die zulässige Anzahl von Spielern auf dem Spielfeld, ist das Spiel zu
unterbrechen und der Spieler, der das Spielfeld zusätzlich betreten hat, zu verwarnen. Die
Spielfortsetzung erfolgt mit einem Freistoß für die gegnerische Mannschaft dort, wo sich der Ball bei
der Unterbrechung befand.

Spielfeld:
Es gelten die für ein Handballspiel vorhandenen Markierungen. Das Spielfeld hat an allen
vier Seiten eine festinstallierte Bande.

Torraum=Strafraum:
Es gilt der 6-Meter-Hallenkreis, also die geschlossene Linie. Der Torwart darf
hier den Ball mit der Hand spielen.

Tore:
Die Tore haben eine Breite von 5 Metern.

Anstoß:
Der Gegner muss drei Meter entfernt sein. Aus einem Abstoß kann ein Tor direkt erzielt
werden.

Freistoß:
Alle Freistöße sind indirekt. Freistöße für die angreifende Mannschaft, die innerhalb des
Strafraumes verhängt werden, werden auf die Strafraumlinie zurückverlegt.

Abseits:
Die Abseitsregel ist aufgehoben.

Ball gegen die Decke:
Wird der Ball gegen die Decke oder gegen Geräte, die von der Decke
herabhängen, geschossen, wird ein Einkick durch die gegnerische Mannschaft an der Seitenlinie
ausgeführt.

Torerzielung:
Tore können von überall erzielt werden. Ein Eigentor direkt aus einem Freistoß ist nicht
möglich. Die Spielfortsetzung ist dann ein Eckstoß.

Abstoß:
Bei Toraus, verursacht durch die angreifende Mannschaft, wird der Ball durch Werfen oder
Rollen vom Torwart ins Spiel gebracht. Der Ball ist beim Abstoß im Spiel, sobald er den Strafraum
verlassen hat. Der Ball muss aber unbedingt in der eigenen Hälfte von einem Spieler berührt werden.
Bei Verstoß wird auf Freistoß auf der Mittellinie entschieden. Aus einem Abstoß kann kein Tor direkt
erzielt werden.

Abwurf:
Hat der Torwart den Ball im laufenden Spiel mit den Händen kontrolliert, so darf er ihn auch
jetzt nicht über die Mittellinie hinaus abwerfen. Hier gilt prinzipiell die gleiche Regelung wie beim
Abstoß. Diese Bestimmung gilt im Übrigen auch für jedes Abspiel des Torwarts, wenn er zuvor den
Ball kontrolliert gehalten hat. Erfolgt der Abwurf über die Mittellinie hinaus, ohne dass ein anderer
Spieler den Ball berührt hat, ist auf Freistoß für die gegnerische Mannschaft von der Mittellinie aus
zu entscheiden.

Torwart:
Der Torwart darf die eigene Spielhälfte nicht verlassen, es sei denn zur Ausführung eines
Strafstoßes. Verstöße werden mit einem Freistoß geahndet.

Einkick:
Der Ball wird an der Stelle, an der er das Spielfeld verlassen hat, durch einen Einkick wieder
ins Spiel gebracht. Es gilt die auf dem Hallenboden markierte Seitenlinie. Durch einen Einkick kann
nicht direkt ein Tor erzielt werden.

Zuspiel zum Torwart:
Erhält der Torwart den Ball mit dem Fuß (auch Einkick) zugespielt, so darf er
den Ball nicht mit den Händen berühren. Verstöße dagegen werden mit einem Freistoß geahndet.

4-Sekunden-Regel:
Erfolgt die Spielfortsetzung (Ausnahmen: Strafstoß und Anstoß) nicht innerhalb
von vier Sekunden, wird das Spiel wie folgt fortgesetzt:- Bei Eckstoß mit Torabwurf
- Beim Einkick mit Einkick für den Gegner
- Bei Freistoß mit Freistoß für den Gegner
- Abstoß mit Freistoß für den Gegner auf der Strafraumlinie
Die Zeitvorgabe beginnt, sobald die ausführende Mannschaft in der Lage ist, das Spiel fortzusetzen.
Entfernung bei Spielfortsetzungen: Beim Abstoß, bei der Ausführung von Straf-, Frei- und Eckstößen
sowie beim Einkicken von der Seitenlinie müssen die Spieler der gegnerischen Mannschaft
mindestens fünf Meter vom Ball entfernt sein.

Strafstoß:
Verbotenes Spiel innerhalb des eigenen Strafraums wird mit einem Strafstoß geahndet.
Bei der Ausführung müssen alle Spieler innerhalb des Spielfeldes sowie außerhalb des
Freiwurfkreises (gestrichelte Linie) und mindestens 5 m vom Strafstoßpunkt entfernt sein. Die
Ausführung erfolgt aus einer Entfernung von 9 m. Eine Anlaufentfernung ist nicht vorgegeben.
Vergehen sind entsprechend den Ausführungsbestimmungen zu ahnden.

9-Meter-Schießen:
Die Ausführung entspricht den Strafstoßbedingungen. Die Wertung wird
entsprechend der Regelung des 11-Meter-Schießens vorgenommen. Es werden 5 Schützen (5
Feldspieler oder 4 Feldspieler plus Torwart) benannt, die bis zur Entscheidung schießen. Eine
Mannschaft, die keine 5 Schützen stellen kann, ist am 9-Meter-Schießen nicht teilnahmeberechtigt.
Ein Auswechseln der Schützen ist nicht gestattet. Nur der Torwart, der sich beim 9-Meter-Schießen
verletzt, darf ersetzt werden.

Auswechseln:
Das Auswechseln kann während des laufenden Spiels erfolgen. Eine jeweilige
Zustimmung des SR ist nicht erforderlich. Die Auswechselspieler halten sich hinter der Bande auf,
und zwar an der Ecke der Laufseite des SR. Der auszuwechselnde Spieler muss das Spielfeld verlassen
haben, bevor der neue Spieler das Spielfeld betritt. Ausgewechselte Spieler dürfen wieder ins Spiel
zurück. Ohne Torwart darf nicht gespielt werden.

Ein Spieler zu viel:
Hat eine Mannschaft einen Spieler zu viel auf dem Spielfeld, so wird der Spieler,
der das Spielfeld zu früh betritt, verwarnt – das Spiel wird mit Freistoß für die gegnerische
Mannschaft am Ballort fortgesetzt.

Ausrüstung der Spieler:
Für die Ausrüstung der Spieler gelten – mit Ausnahme des Schuhwerks – die
gleichen Bedingungen wie bei normalen Spielen. Die Schuhe müssen so beschaffen sein, dass keine
Verletzungen der Spieler entstehen können.

Vorteilsanwendung:
Der SR wird immer dann auf Vorteil entscheiden, wenn Sinn und Geist der Regel
es erfordern oder zulassen. Im Besonderen sei hier auf Abstoß und Abwurf unberührt über die
Mittellinie hingewiesen.

Persönliche Strafen:
Verwarnung (gelbe Karte) – nicht mehr möglich nach einer Zeitstrafe.
Zeitstrafe (2 Minuten) – kann auch ohne vorherige Verwarnung gegeben werden. Die Mannschaft
kann wieder durch einen Spieler ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt
hat – spätestens jedoch nach Ablauf von 2 Minuten. Bei mehreren Zeitstrafen kommt jeweils nur ein
Spieler bei einem Gegentor zurück, es kann auch der Spieler sein, dessen Zeitstrafe noch nicht
abgelaufen war. Diese Zeitstrafe ist zwar zeitlich verfallen, bleibt aber als persönliche „Vor“-Strafe
des Spielers bestehen.
Totaler Feldverweis (rote Karte) – die Mannschaft kann wieder durch einen Spieler ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat – spätestens jedoch nach Ablauf von 3 Minuten. Spieler, die auf Dauer des Feldes verwiesen wurden, sind automatisch gesperrt und von weiteren Spielen dieses Turniers ausgeschlossen. Über das Strafmaß entscheiden die entsprechenden Rechts bzw. Verwaltungsorgane.

Fehlverhalten außerhalb eines Spiels:
Spieler, die von einem SR im Spiel- oder Sonderbericht einer
Tätlichkeit oder Beleidigung eines SR beschuldigt werden, sind von den weiteren Spielen des Turniers
ausgeschlossen.

Spielabbruch:
Wird durch Feldverweis auf Zeit oder Dauer die Zahl der Spieler einer Mannschaft auf
weniger als zwei Feldspieler verringert, so muss das Spiel abgebrochen werden. Es gelten die
Bestimmungen für Spielwertung bei verschuldetem Spielabbruch.

Zeitnahme:
Der SR pfeift an, die Turnierleitung gibt den Schlusspfiff. Soll die Zeit angehalten werden,
so hat der SR mit seinen Händen das „T“-Zeichen zu geben. Bei allen Spielunterbrechungen in der
letzten Spielminute jeder Halbzeit ist die Turnierleitung verpflichtet, die Uhr anzuhalten.

Turnierleitung:
Die Turnierleitung ist verantwortlich für Passkontrolle, Spielberichtsbogen.
Spielberechtigung und Zeitnahme. Sie fungiert gleichzeitig als Schiedsgericht in Streitfragen. Die
Entscheidung der Turnierleitung ist unanfechtbar – das gilt auch für die Wertung der Spiele. Die
Turnierleitung ist berechtigt, die Reihenfolge der Spiele in den einzelnen Gruppen zu verändern.