HKM 2014

Spielregeln
FLVW-Bestimmungen für Hallenfußballspiele

Bitte beachten Sie die neuen Hallenregeln, die unten aufgeführt sind.

Austragungsort
Das Turnier findet am 29.11.14 in der Fußballhalle des TuS Altenberge, am Sportzentrum Altenberge, statt.
Der Belag besteht aus Kunstrasen.

Spielberechtigung
Es dürfen nur Spieler eingesetzt werden, die einen gültigen Spielerpass besitzen und in diesem Jahr das 40. Lebensjahr vollenden bzw. bereits vollendet haben.

Spielzeit
Die Spielzeit beträgt für die Vor-, und Endrunde 1 x 8 Minuten.

Mannschaften
Eine Mannschaft besteht aus 4 Feldspielern und 1 Torwart.

Qualifikation
Die ersten beiden jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale. Von da an gilt das K.O. System.

Gleichstand
Sollte nach den Gruppenspielen Punktgleichheit bestehen, so entscheidet die Tordifferenz. Bei gleicher Tordifferenz ist die Mannschaft Sieger, die die meisten Tore erzielt hat. Sollte auch hier Gleichstand bestehen, zählt der direkte Vergleich. Endete der Vergleich unentschieden folgt ein Neunmeterschießen.

Solllten Spiele ausfallen da eine Mannschaft abspringt, wird entsprechend des Spielplans von oben nach unten weitergespielt. Das Vorziehen einzelner Begegnungen wird nicht gestattet, da alle anderen Mannschaften dadurch eine längere und ungewollte Wartezeit erhalten.

Anstoß
Die im Spielplan erstgenannte Mannschaft hat Anstoß und spielt von der Tribüne aus gesehen, von links nach rechts.

Gleiche Trikots
Die im Spielplan erst genannte Mannschaft muss das Trikot wechseln oder Leibchen überziehen.

Spielberichte
Die Spielberichte sind vor dem ersten Spiel auszufüllen und der Turnierleitung vorzulegen.

Startgeld
Das Startgeld beträgt für alle Mannschaften 20 Euro und wird vor Turnierbeginn dem Verein über die OM berechnet. Mannschaften die sich nach der Spielplanveröffentlichung abmelden, erhalten die Startgebühr nicht zurück.

Turnierleitung
Bei Unstimmigkeiten u. Einsprüchen entscheidet die Turnierleitung.

ACHTUNG! NEUE HALLENREGELN:
Anzahl der Spieler:
Eine Mannschaft besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart. Hat eine Mannschaft mehr als die zulässige Anzahl von Spielern auf dem Spielfeld, ist das Spiel zu unterbrechen und der Spieler, der das Spielfeld zusätzlich betreten hat, zu verwarnen. Die Spielfortsetzung erfolgt mit einem Freistoß für die gegnerische Mannschaft dort, wo sich der Ball bei der Unterbrechung befand.

Spielfeld:
Es gelten die für ein Handballspiel vorhandenen Markierungen. Das Spielfeld hat an allen vier Seiten eine festinstallierte Bande.
Torraum=Strafraum: Es gilt der 6-Meter-Hallenkreis, also die geschlossene Linie. Der Torwart darf hier den Ball mit der Hand spielen.
Tore: Die Tore haben eine Breite von 5 Metern.

Anstoß:
Der Gegner muss drei Meter entfernt sein. Aus einem Abstoß kann ein Tor direkt erzielt werden.
Freistoß: Alle Freistöße sind indirekt. Freistöße für die angreifende Mannschaft, die innerhalb des Strafraumes verhängt werden, werden auf die Strafraumlinie zurückverlegt.

Abseits:
Die Abseitsregel ist aufgehoben.

Ball gegen die Decke:
Wird der Ball gegen die Decke oder gegen Geräte, die von der Decke herabhängen, geschossen, wird ein Einkick durch die gegnerische Mannschaft an der Seitenlinie ausgeführt.

Torerzielung:
Tore können von überall erzielt werden. Ein Eigentor direkt aus einem Freistoß ist nicht möglich. Die Spielfortsetzung ist dann ein Eckstoß.

Abstoß:
Bei Toraus, verursacht durch die angreifende Mannschaft, wird der Ball durch Werfen oder Rollen vom Torwart ins Spiel gebracht. Der Ball ist beim Abstoß im Spiel, sobald er den Strafraum verlassen hat. Der Ball muss aber unbedingt in der eigenen Hälfte von einem Spieler berührt werden. Bei Verstoß wird auf Freistoß auf der Mittellinie entschieden. Aus einem Abstoß kann kein Tor direkt erzielt werden.

Abwurf:
Hat der Torwart den Ball im laufenden Spiel mit den Händen kontrolliert, so darf er ihn auch jetzt nicht über die Mittellinie hinaus abwerfen. Hier gilt prinzipiell die gleiche Regelung wie beim Abstoß. Diese Bestimmung gilt im Übrigen auch für jedes Abspiel des Torwarts, wenn er zuvor den Ball kontrolliert gehalten hat. Erfolgt der Abwurf über die Mittellinie hinaus, ohne dass ein anderer Spieler den Ball berührt hat, ist auf Freistoß für die gegnerische Mannschaft von der Mittellinie aus zu entscheiden.

Torwart:
Der Torwart darf die eigene Spielhälfte nicht verlassen, es sei denn zur Ausführung eines Strafstoßes. Verstöße werden mit einem Freistoß geahndet.
Einkick: Der Ball wird an der Stelle, an der er das Spielfeld verlassen hat, durch einen Einkick wieder ins Spiel gebracht. Es gilt die auf dem Hallenboden markierte Seitenlinie. Durch einen Einkick kann nicht direkt ein Tor erzielt werden.

Zuspiel zum Torwart:
Erhält der Torwart den Ball mit dem Fuß (auch Einkick) zugespielt, so darf er den Ball nicht mit den Händen berühren. Verstöße dagegen werden mit einem Freistoß geahndet.

4-Sekunden-Regel:
Erfolgt die Spielfortsetzung (Ausnahmen: Strafstoß und Anstoß) nicht innerhalb von vier Sekunden, wird das Spiel wie folgt fortgesetzt:
- Bei Eckstoß mit Torabwurf
- Beim Einkick mit Einkick für den Gegner
- Bei Freistoß mit Freistoß für den Gegner
- Abstoß mit Freistoß für den Gegner auf der Strafraumlinie
Die Zeitvorgabe beginnt, sobald die ausführende Mannschaft in der Lage ist, das Spiel fortzusetzen.

Entfernung bei Spielfortsetzungen:
Beim Abstoß, bei der Ausführung von Straf-, Frei- und Eckstößen sowie beim Einkicken von der Seitenlinie müssen die Spieler der gegnerischen Mannschaft mindestens fünf Meter vom Ball entfernt sein.

Strafstoß:
Verbotenes Spiel innerhalb des eigenen Strafraums wird mit einem Strafstoß geahndet. Bei der Ausführung müssen alle Spieler innerhalb des Spielfeldes sowie außerhalb des Freiwurfkreises (gestrichelte Linie) und mindestens 5 m vom Strafstoßpunkt entfernt sein. Die Ausführung erfolgt aus einer Entfernung von 9 m. Eine Anlaufentfernung ist nicht vorgegeben. Vergehen sind entsprechend den Ausführungsbestimmungen zu ahnden.

9-Meter-Schießen:
Die Ausführung entspricht den Strafstoßbedingungen. Die Wertung wird entsprechend der Regelung des 11-Meter-Schießens vorgenommen. Es werden 5 Schützen (5 Feldspieler oder 4 Feldspieler plus Torwart) benannt, die bis zur Entscheidung schießen. Eine Mannschaft, die keine 5 Schützen stellen kann, ist am 9-Meter-Schießen nicht teilnahmeberechtigt. Ein Auswechseln der Schützen ist nicht gestattet. Nur der Torwart, der sich beim 9-Meter-Schießen verletzt, darf ersetzt werden.

Auswechseln:
Das Auswechseln kann während des laufenden Spiels erfolgen. Eine jeweilige Zustimmung des SR ist nicht erforderlich. Die Auswechselspieler halten sich hinter der Bande auf, und zwar an der Ecke der Laufseite des SR. Der auszuwechselnde Spieler muss das Spielfeld verlassen haben, bevor der neue Spieler das Spielfeld betritt. Ausgewechselte Spieler dürfen wieder ins Spiel zurück. Ohne Torwart darf nicht gespielt werden.

Ein Spieler zu viel:
Hat eine Mannschaft einen Spieler zu viel auf dem Spielfeld, so wird der Spieler, der das Spielfeld zu früh betritt, verwarnt – das Spiel wird mit Freistoß für die gegnerische Mannschaft am Ballort fortgesetzt.

Ausrüstung der Spieler:
Für die Ausrüstung der Spieler gelten – mit Ausnahme des Schuhwerks – die gleichen Bedingungen wie bei normalen Spielen. Die Schuhe müssen so beschaffen sein, dass keine Verletzungen der Spieler entstehen können.

Vorteilsanwendung:
Der SR wird immer dann auf Vorteil entscheiden, wenn Sinn und Geist der Regel es erfordern oder zulassen. Im Besonderen sei hier auf Abstoß und Abwurf unberührt über die Mittellinie hingewiesen.

SR-Assistenten:
Die SR-Assistenten stehen hinter der Bande gegenüber der Laufseite des SR und überwachen auch das Auswechseln.

Persönliche Strafen:
Verwarnung (gelbe Karte) – nicht mehr möglich nach einer Zeitstrafe.
Zeitstrafe (2 Minuten) – kann auch ohne vorherige Verwarnung gegeben werden. Die Mannschaft kann wieder durch einen Spieler ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat – spätestens jedoch nach Ablauf von 2 Minuten. Bei mehreren Zeitstrafen kommt jeweils nur ein Spieler bei einem Gegentor zurück, es kann auch der Spieler sein, dessen Zeitstrafe noch nicht abgelaufen war. Diese Zeitstrafe ist zwar zeitlich verfallen, bleibt aber als persönliche „Vor“-Strafe des Spielers bestehen.
Totaler Feldverweis (rote Karte) – die Mannschaft kann wieder durch einen Spieler ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat – spätestens jedoch nach Ablauf von 3 Minuten. Spieler, die auf Dauer des Feldes verwiesen wurden, sind automatisch gesperrt und von weiteren Spielen dieses Turniers ausgeschlossen. Über das Strafmaß entscheiden die entsprechenden Rechts- bzw. Verwaltungsorgane.

Fehlverhalten außerhalb eines Spiels:
Spieler, die von einem SR im Spiel- oder Sonderbericht einer Tätlichkeit oder Beleidigung eines SR beschuldigt werden, sind von den weiteren Spielen des Turniers ausgeschlossen.

Spielabbruch:
Wird durch Feldverweis auf Zeit oder Dauer die Zahl der Spieler einer Mannschaft auf weniger als zwei Feldspieler verringert, so muss das Spiel abgebrochen werden. Es gelten die Bestimmungen für Spielwertung bei verschuldetem Spielabbruch.

Zeitnahme:
Der SR pfeift an, die Turnierleitung gibt den Schlusspfiff. Soll die Zeit angehalten werden, so hat der SR mit seinen Händen das „T“-Zeichen zu geben. Bei allen Spielunterbrechungen in der letzten Spielminute ist die Turnierleitung verpflichtet, die Uhr anzuhalten.

Turnierleitung:
Die Turnierleitung ist verantwortlich für Passkontrolle, Spielberichtsbogen. Spielberechtigung und Zeitnahme. Sie fungiert gleichzeitig als Schiedsgericht in Streitfragen. Die Entscheidung der Turnierleitung ist unanfechtbar – das gilt auch für die Wertung der Spiele. Die Turnierleitung ist berechtigt, die Reihenfolge der Spiele in den einzelnen Gruppen zu verändern.